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: Ueli Jäggi in:
Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen von Nikolai Gogol

 


Hörprobe 1
Hörprobe 2

 

Hörstück nach der Inszenierung von Anna-Sophie Mahler

Schauspielhaus Zürich 2002

Sprache, Gesang: Ueli Jäggi
Violoncello: Martin Osten
Sounddesign: Thomy Häusermann

Assistenz, Presse: Stefanie Leimsner
Musik, Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich
Gesamtlaufzeit: 50 Min., 1 CD
Produktion: sprechtheater, Zürich 2004

sprechtheater 005 – 09/2004
CHF 21,00 / € (D) 16,80 / € (A) 17,30
ISBN 978-3-907877-04-3

 

: Die Aufzeichnungen des Tischvorstehers Poprischtschin zeigen, wie Minderwertigkeitsgefühl in Größenwahn umschlägt. Im Beruf unterdrückt und gedemütigt, in der Liebe den hoffnungslosen Gefühlen der Zuneigung für die Tochter seines höchsten Vorgesetzten verfallen, zieht er sich mehr und mehr aus der Gesellschaft zurück. Immer weiter phantasiert er sich in seine eigene Welt. Zu guter Letzt sieht er sich als spanischer Thronfolger und krönt sich zum König Ferdinand VIII.. Proprischtschin flüchtet sich in eine Scheinwelt, in der Hoffnung auf ein Eigenleben. Doch ausweglos in der Diskrepanz von Schein und Sein verstrickt, wird er Opfer von Wahnvorstellungen und Betrug.

„Ein Wahnsinn. Ueli Jäggis allumfassende Gogol Interpretation. Die Welt, wie sie auf fester Bahn durch den Kosmos taumelt, in 50 Minuten.“ (SZ)

„Das ist Meisterschaft, virtuoses Spiel mit der eigenen Stimme, mit den Atmungsorganen sogar.“ (Theater der Zeit)

„Dem Hörbuch sei zu wünschen, dass es die Erinnerung an jene Aufführung bewahrt, die als sprach-virtuose Meisterleistung in die Theatergeschichte einging.“ (Deutsche Welle)

Ueli Jäggi

war nach Stationen u.a. am Theater Basel und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg bis zum Ende der Spielzeit 2003/04 festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich und wirkte dort insbesondere in vielen Projekten von Christoph Marthaler mit. Sein Monolog „Bartleby, der Schreiber“ nach Herman Melville wurde 2004 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Im Dezember 2004 inszenierte er am Luzerner Theater die schweizerdeutsche Fassung von „Das Ende vom Anfang“ (Sean O´Casey). Zuletzt sah man ihn u.a. im Rahmen der Wiener Festwochen in Marthalers „Schutz vor der Zukunft“.

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